Euch hat die Kunde möglicherweise bereits erreicht: Seit vergangenem Samstag ist die Samstagsschicht unserer Bibliothek Geschichte (pun intended). Das heißt für die Zukunft, dass es keine Wochenenden mehr in unserem Seminar zu verbringen gibt. Zum Abschied dieser wunderbaren Zeit, schrieben drei unserer KommilitonInnen zwei Gedichte:
Als wär der Verlust des Marstalls nicht schon genug,
nun erneut ein Trauerzug:
Seit diesem Samstag ist es also vorbei,
weil das Geld wieder zu knapp geworden sei.
So müssen wir nun ganz leise Abschied nehmen,
von den Samstagszeiten der Bib des Historischen Seminar.
Wir sind unendlich dankbar für die vielen wunderbaren Momente die wir mit ihr verbringen durften, Jahr für Jahr.
Ob in den harten Zeiten der Klausurenphasen,
oder wenn wir einfach zum plaudern dort saßen,
wir wurden doch stets mit offenen Türen empfangen!
Diese Zeiten sind nun leider vergangen.
Unser Mitgefühl gilt auch Lisa Bauer,
über ihrer Schicht liegt nun ein Schleier der Trauer.
In stiller Anteilnahme
Die Fachschaft Geschichte
geschrieben von Thorben Wurz
Viel hat die reiche Samstagschicht
Verschenkt und wir Beglückten weben
Darum ihr manches Trauerkleid.
Die Wissbegier’gen voller Streben
Ließ sie in ihrem Hause leben,
Damit ihr Geist von Last befreit
Zu Himmelshöhen konnte schweben.
Nun feiert Dummheit weit und breit!
Viel hat die reiche Samstagschicht
Verschenkt und wir Beglückten weben
Darum ihr manches Trauerkleid.
Wir waren ihre Augenweid‘
Und sie hat uns gut Geld gegeben,
drum traf uns allerseits viel Neid.
Sie ist uns’res Herzens Beben
und wird sich einst erneut erheben!
Viel hat die reiche Samstagschicht
Verschenkt und wir Beglückten weben
Darum ihr manches Trauerkleid.
geschrieben von JvdH u. LB